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Rund 450 Menschen halten das Moorheilbad Harbach am Laufen. In den Therapieräumen begleiten Physiotherapeutinnen Patienten zurück auf die Beine, ein paar Türen weiter steht eine eigene Lehrwerkstatt für Köche. Der Betrieb im niederösterreichischen Waldviertel zählt zu den größten Gesundheits- und Reha-Häusern des Bundeslandes. Behandelt wird mit dem, was direkt vor der Tür liegt: Heilmoor. Begonnen hat alles 1978. Am 29. Juni 1980 öffnete das Haus mit 178 Betten, und aus dem Kurbetrieb ist über die Jahrzehnte eine medizinisch spezialisierte Reha-Einrichtung geworden. 2004 entstand ein eigenes Wirbelsäulenzentrum, 2018 kam ein interdisziplinäres Schmerztherapiezentrum dazu, dazwischen baute das Haus seine Sportrehabilitation aus. Wer nach einer orthopädischen Operation wieder mobil werden muss, wird hier fachärztlich betreut. Daneben läuft der Hotel- und Badebetrieb weiter, denn das Heilmoor zieht auch Gäste an, die schlicht Erholung suchen. Die Arbeitsfelder sind entsprechend breit. Im medizinisch-therapeutischen Bereich arbeiten Ärztinnen, Pflegekräfte sowie Fachleute aus Physio-, Ergotherapie und Diätologie, dazu kommt ein großer Hotel- und Gastronomiebereich mit eigener Küche und Technik. Über dreißig Berufsgruppen sind es insgesamt. Das macht den Betrieb zu einem der wichtigsten Arbeitgeber im Waldviertel, einer Region, in der große Häuser dieser Art rar sind. Beim Nachwuchs lässt sich das Engagement an Zahlen ablesen. Das Haus bildet eigene Lehrlinge aus, etwa in der Küche, und holte dafür 2025 die Ausbildertrophy der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Studierende der Physio- und Ergotherapie oder der Diätologie absolvieren hier ihre Praktika, und über Kooperationen mit der FH St. Pölten und der IMC Krems führen weitere Wege ins Haus. Eine Arbeitgeberstudie von Great Jobs reihte den Betrieb 2025 unter die besonders attraktiven Arbeitgeber für Hochschulabsolventen. Geführt wird die GmbH & Co KG von Mag.a Viktoria Magenschab, der Sitz liegt in der Gemeinde Moorbad Harbach. 2024 ist eine weitere Reha-Klinik im niederösterreichischen Bad Erlach hinzugekommen.

Mehr als 500 Positionen besetzt LINDLPOWER nach eigenen Angaben pro Jahr in ganz Österreich. Gesucht wird dort, wo Unternehmen selbst nicht weiterkommen: Vorstandsassistenz, Bilanzbuchhaltung, Personalverrechnung, Business Development. Manuela Lindlbauer hat die Personalberatung 2002 in Wien gegründet, ein zweites Büro in Linz kam dazu. Gearbeitet wird von der Goldschmiedgasse hinter dem Stephansdom und von der Spittelwiese in Linz aus. Das Kerngeschäft ist die Suche nach Fach- und Führungskräften für Assistenz, Organisation und Finance. Der Prozess läuft im Haus ab: Stellenprofil schärfen, Ausschreibungen crossmedial schalten und steuern, Kandidatinnen und Kandidaten aktiv ansprechen, Interviews führen, den Auftraggeber laufend berichten und am Schluss auch zur Vertragsgestaltung beraten. Für Schlüsselpositionen kommt vertrauliche Direktansprache dazu, bis hinauf zum Executive Search. Die Beraterinnen und Berater sind nach Branchen aufgeteilt, statt alles gleichzeitig abzudecken. Wie konkret das wird, zeigt die aktuelle Auftragslage: Auf karriere.at waren Ende September 2026 23 Vakanzen gelistet, von der Leitung Rechnungswesen über Regulatory Reporting bis zur persönlichen Assistenz der Unternehmensspitze. Aus dem einen Unternehmen sind über die Jahre vier geworden, gebündelt unter der LINDLPOWER.GROUP mit Sitz an derselben Wiener Adresse. 2012 startete Lindlbauer mit LP Experts eine Zeitarbeitsboutique für kaufmännische und technische Fachkräfte. LP impact ist nach Darstellung des Unternehmens die erste österreichische Personalberatung, die sich auf ESG- und Nachhaltigkeitsrollen spezialisiert hat. Seit 2013 betreibt Lindlbauer außerdem die Plattform Female Capital, über die Unternehmen mit Managerinnen der ersten und zweiten Führungsebene in Kontakt kommen; das Unternehmen bezeichnet sie als Österreichs größte Datenbank dieser Art. Geschäftsführerin der Personalmanagement-GmbH ist Alexandra E. Hefner, Mehrheitsgesellschafterin die LINDLPOWER Group GmbH. Intern verteilt sich die Arbeit auf klar unterschiedene Rollen. HR Consultants begleiten Suchprojekte von der Ausschreibung bis zum Vertragsgespräch, eine Research-Spezialistin arbeitet im Hintergrund Märkte und Profile auf, Sales und Business Development halten den Kontakt zu den Auftraggebern. Das Geschäft in Oberösterreich verantwortet Johannes Mühleder. Eine offizielle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Unternehmen nicht, das Firmenprofil auf karriere.at nennt 11 bis 30 Mitarbeitende und führt Firmenhandy, gute öffentliche Anbindung und Team-Events als Leistungen an. Nach mehr als zwei Jahrzehnten am Markt wird an beiden Standorten weiter rekrutiert, und der Jahresabschluss für 2025 liegt beim Handelsgericht Wien vor.

In Siegendorf im Burgenland bestücken Automaten auf mehr als 9.000 Quadratmetern Leiterplatten, die später in Autoscheinwerfern, Waschmaschinen und Rolltreppensteuerungen stecken. Entwickelt werden viele davon in Wien. MELECS EWS GmbH ist 2009 aus einem Management-Buy-out bei Siemens Österreich hervorgegangen und beschäftigt heute rund 1.800 Menschen an Standorten in Europa, Asien und Amerika. Melecs entwickelt und fertigt Elektronik im Auftrag anderer Unternehmen. Große Hersteller lassen hier Steuerungen, Sensorik und Leiterplatten bauen, statt eigene Werke dafür zu betreiben. Der Fachbegriff dafür lautet E²MS. Praktisch heißt das: Ein Kunde kommt mit der Idee für ein Scheinwerfer-Steuergerät, Melecs übernimmt Entwicklung, Serienfertigung und Logistik dazu. Drei Felder tragen das Geschäft. In der Automobilelektronik geht es um Scheinwerfer, Spiegelblinker und Steuergeräte, die nach der Sicherheitsnorm ISO 26262 entwickelt werden. Für die Hausgerätebranche entstehen Leistungs- und Displaymodule, Melecs beliefert dort seit Jahren internationale Hersteller. Dazu kommt Industrieelektronik, etwa Steuerungen für Rolltreppen oder energieeffiziente Heizsysteme. Der Start fiel mitten in die Finanzkrise. Aus 96 Millionen Euro Umsatz im Gründungsjahr wurden bis zum 15-Jahr-Jubiläum im April 2024 rund 514 Millionen (Bezirksblätter, April 2024), und seit 2023 zählt Melecs zu den zwölf größten EMS-Dienstleistern Europas. Alleinige Gesellschafterin ist die MELECS Holding GmbH in Wien. 2023 stiegen die Invest AG und Raiffeisen OÖ Invest mit Wachstumskapital ein. Wer hier arbeitet, arbeitet international. Das Elektronikwerk Siegendorf ist der größte Standort, die Entwicklung sitzt am Wiener Handelskai, weitere Werke stehen in Györ, im chinesischen Wuxi und in Querétaro in Mexiko. Ein Vertriebs- und Entwicklungsbüro in Michigan betreut den US-Markt. Für technische Fachleute ergeben sich daraus auch Auslandseinsätze. Die Berufsbilder reichen weit über die Fertigungslinie hinaus. Hardware-Entwickler und Embedded-Software-Techniker sitzen in Wien, in Siegendorf arbeiten Prozesstechniker, Qualitätsmanager und Industrial Engineers an den hochautomatisierten Linien. Lehrlinge bildet Melecs in der Elektrotechnik aus, dreieinhalb Jahre lang, in einer Ausbildungspartnerschaft mit der Siemens AG Österreich und auf Wunsch als Lehre mit Matura. Bei entsprechendem Geschäftserfolg zahlt das Unternehmen monatliche Beiträge in eine Pensionskasse ein, dazu kommen Sprachkurse im Haus und jährliche Entwicklungsgespräche. Wie viele der rund 1.800 Beschäftigten auf Siegendorf entfallen, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Für das Jahr 2024 hat die Gruppe erstmals freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht nach den europäischen ESRS-Standards vorgelegt.

Rund 200 Menschen arbeiten bei epunkt daran, Jobs und Menschen zusammenzubringen. Angefangen hat das im Jahr 2000 in Linz, mit der Idee eines kleinen Teams rund um Gründer Daniel Marwan. Heute sitzt das Unternehmen an vier Standorten in Österreich und gehört zu den bekannten Adressen, wenn Firmen Fach- und Führungskräfte suchen. Wer sich hier bewirbt, wechselt in ein Geschäft, in dem der eigene Arbeitstag daraus besteht, anderen Leuten den passenden Arbeitsplatz zu verschaffen. Das Kerngeschäft ist Personalvermittlung, und zwar in mehreren Spielarten. Meist geht es um die feste Anstellung von Spezialistinnen und Führungskräften bei einem Kundenunternehmen, daneben vermittelt epunkt Freelancer und überlässt Arbeitskräfte auf Zeit. Für Kandidatinnen und Kandidaten ist die Beratung kostenlos; bezahlt wird epunkt von der Auftraggeberseite. Besonders viel läuft über IT und Digitalisierung. Softwareentwicklerinnen, ERP- und Data-Leute gehören zum Alltag, dazu kommen technische Rollen und der Finanzbereich. Über 2.000 Unternehmen zählt epunkt nach eigenen Angaben zu seinem Netzwerk, und für das Jahr 2021 weist die Website mehr als 1.460 erfolgreiche Besetzungen aus. Auf dem eigenen Jobportal stehen laufend mehrere hundert offene Stellen. Wer international arbeiten möchte, findet den Anschluss im Haus. Talentor International, die auf Executive Search spezialisierte Schwestermarke mit Sitz in Wien, gehört seit 2013 zu epunkt und arbeitet mit Partnerbüros in über 40 Ländern zusammen. Suchen, die über Österreich hinausgehen, laufen über dieses Netzwerk. Intern verteilt sich die Arbeit im Wesentlichen auf drei Rollen. Recruiting-Partner begleiten Kandidatinnen und Kunden durch den gesamten Prozess, Sourcerinnen suchen aktiv nach Profilen, die sich nie beworben hätten, und der Vertrieb holt die Aufträge herein. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sind dabei ausdrücklich willkommen, was in einer Branche, in der Menschenkenntnis und Hartnäckigkeit oft mehr zählen als ein bestimmter Studienabschluss, gut zusammenpasst. Auf der Karriereseite nennt das Unternehmen Homeoffice, Workation und flexible Arbeitszeitmodelle, dazu ein sogenanntes 10-Monats-Jahr, einen Zuschuss zum Öffi-Ticket und eine betriebliche Altersvorsorge. Bürohunde sind erlaubt, sofern sie sich benehmen. Acht Werte hat sich das Haus selbst gegeben, darunter Mut, Ownership und Wertschätzung. Zu Umsatz und Ertrag veröffentlicht epunkt keine Zahlen; wer das wissen will, muss in den Jahresabschluss im Firmenbuch schauen. Der Firmensitz ist seit Jahren die Harrachstraße 6 in Linz, im Atrium. Wien, Graz und Salzburg haben eigene Büros.

Wer im Supermarkt einkauft, bekommt von der Logistik dahinter nichts mit. Dafür sorgt unter anderem ein Betrieb in Leoben. Die KNAPP Systemintegration GmbH plant und baut automatisierte Lager, die den Lebensmittelhandel beliefern, stationär genauso wie online. Zu den Kunden zählen SPAR, REWE, die israelische Kette Shufersal und der US-Handelskonzern Kroger. Der Betrieb gehört seit 1995 zur steirischen KNAPP-Gruppe und ist dort der Spezialist für Lebensmittel- und Leergutlogistik. Konkret heißt das: Software und Maschinen, die Getränkekisten sortieren, Ware kommissionieren und ganze Rücknahmesysteme für Leergut steuern. Aus 21 Beschäftigten im Jahr 1995 sind am Standort Leoben rund 800 geworden. Damit ist Leoben nach der Konzernzentrale in Hart bei Graz der zweitgrößte steirische Standort der Gruppe. Eigene Umsatzzahlen der Tochter sind öffentlich nicht ausgewiesen. Hinter dem Standort steht ein großes Haus. Die Muttergesellschaft KNAPP AG entwickelt seit 1952 Automatisierungstechnik für die Lagerlogistik und beschäftigt heute weltweit rund 9.000 Menschen an etwa 50 Standorten; im Geschäftsjahr 2025/26 lag der Konzernumsatz bei über zwei Milliarden Euro. Ein Familienunternehmen mit steirischen Wurzeln, das in sechs Branchen von Gesundheit über Mode bis zum Handel liefert. Gearbeitet wird in Leoben an der Schnittstelle von Mechatronik, Softwareentwicklung und Projektmanagement. Techniker konstruieren Förder- und Sortieranlagen, Softwareteams programmieren die Steuerung dahinter, Projektleiterinnen und Projektleiter begleiten die Systeme bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. KNAPP bildet auch selbst aus, gruppenweit jährlich rund 140 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen. Das erste Patent für ein papierloses Kommissioniersystem meldete der Leobener Standort schon 1999 an.

Drei erfahrene Anwältinnen und Anwälte kehrten 2023 einer großen Beratungsfirma den Rücken und machten sich selbständig. Aus dem Legal-Team von PwC Österreich wurde M2S Rechtsanwälte, mit einem Büro in Wien und einem in Linz. Wer sich hier bewirbt, kommt in ein junges Haus, das vom Immobilienrecht bis zur Prozessführung ein breites Feld abdeckt. Den Schwerpunkt bildet das Immobilienrecht. Simone Maier-Hülle und Manuela Maurer-Kollenz beraten Bauträger, Immobiliengesellschaften und private Eigentümer, wenn es um Kauf, Miete oder ein Bauvorhaben geht. Maier-Hülle gibt nebenbei die Fachzeitschrift Immoaktuell mit heraus. In Linz sitzt Mario Steinkellner. Er hat neben Jus auch Technik studiert, weshalb bei ihm oft Fälle rund um Maschinen und Anlagen landen, dazu Verträge, Firmenkäufe und öffentliches Wirtschaftsrecht. Wer weiter blickt, findet auch IP- und IT-Recht, Datenschutz, Wettbewerbs- und Arbeitsrecht. Zum Start zählte das Team rund zehn Köpfe: die drei Gründer, eine angestellte Anwältin und mehrere Juristinnen und Juristen. Das ist überschaubar, und genau darin liegt für Berufseinsteiger der Reiz. Die Wege sind kurz. Man arbeitet direkt mit den Partnern zusammen, sieht früh eigene Mandate und verschwindet nicht in einer großen Abteilung. Erfahrung bringen die drei reichlich mit; Maurer-Kollenz war vor PwC unter anderem bei Müller Partner und Fiebinger Polak Leon tätig, Maier-Hülle arbeitet seit rund zweieinhalb Jahrzehnten im Immobilienrecht. Beide Standorte, Wien am Getreidemarkt und Linz an der Volksfeststraße, gehören zur Rechtsanwaltskammer Wien.

Kauft ein Konzern ein österreichisches Unternehmen, sitzen bei act legal Austria die Juristinnen und Juristen am Vertrag. Die Kanzlei berät Unternehmen im Wirtschaftsrecht, vom kleineren Betrieb bis zum multinationalen Konzern, und nennt auf ihrer Website Mandanten wie die UniCredit Bank Austria, die BKS Bank und den Immobilienentwickler Soravia. Gearbeitet wird an drei Adressen in Wien, Klagenfurt und Salzburg. Angefangen hat alles im Jahr 2000 als kleine Boutique. Hinter dem Namen steht die Wiedenbauer Mutz Winkler & Partner Rechtsanwälte GmbH, seit Anfang 2006 im Firmenbuch und dort bis heute als aktiv eingetragen. Acht Personen sind als Geschäftsführer eingetragen, die Kanzlei selbst führen die Managing Partner Martin Wiedenbauer, Martin Mutz und Roman Hager. Die Arbeit dreht sich um Wirtschaftsrecht. Wer einen Unternehmenskauf begleitet, sitzt am Ende meist mit Kolleginnen aus dem Arbeitsrecht am selben Tisch, weil bei einer Übernahme auch Belegschaft und Dienstverträge mitwandern. Immobilienprojekte und Vergabeverfahren gehören ebenso zum Alltag. Der erste Teil des Namens erklärt sich über den europäischen Verbund act legal. Fünf Wirtschaftskanzleien haben ihn 2017 gegründet, die österreichische war von Anfang an dabei. Heute sind es 15 Kanzleien mit mehr als 400 Berufsträgerinnen und Berufsträgern in 19 Jurisdiktionen. Ein Deal in Warschau oder Madrid führt damit zu einem Telefonat unter Kollegen, statt zur Suche nach einer fremden Kanzlei. Für Berufseinsteiger heißt das: Auch wer in Klagenfurt sitzt, bekommt früh Akten mit Auslandsbezug auf den Tisch. (actlegal.com, abgerufen am 1.8.2026) Wie ein Einstieg konkret aussieht, lässt sich derzeit an der Jobbörse der Rechtsanwaltskammer für Kärnten ablesen. Gesucht wird dort eine Rechtsanwaltsanwärterin oder ein Rechtsanwaltsanwärter für Klagenfurt, ab 3.200 Euro brutto im Monat. Die Aufgabe ist beschrieben als Vertragsbegleitung von der Konzeption bis zur Umsetzung, dazu Schriftsätze und Gutachten. Eine zweite Anzeige richtet sich an Nicht-Juristen und sucht eine Teamleitung für das Forderungs- und Betreibungsmanagement, ab 3.500 Euro brutto. In beiden Fällen steht dabei, dass je nach Qualifikation und Erfahrung mehr möglich ist (Rechtsanwaltskammer für Kärnten, abgerufen am 1.8.2026). Auf der Karriereseite von act legal wird Verantwortung ab dem ersten Tag versprochen, dazu Mentoring durch Partner, interne Sprachkurse und die Möglichkeit, zeitweise in einem Büro im Ausland mitzuarbeiten. Wie viel davon in Wien, Klagenfurt und Salzburg im Detail gilt, steht dort nicht, und eine Gesamtzahl der Beschäftigten in Österreich nennt die Kanzlei ebenfalls nicht. Sichtbar ist dafür, wohin sich die Arbeit entwickelt: Im Fachgebietsverzeichnis von act legal steht inzwischen KI-Recht, gleich neben Klassikern wie Gesellschafts- und Immobilienrecht.

2009 begann alles mit 37 Menschen auf einem ehemaligen Klinikgelände in Klosterneuburg bei Wien. Heute arbeiten am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) über 1.200 Beschäftigte aus rund 80 Ländern. Sie erforschen, wie Nervenzellen miteinander kommunizieren, wie sich mathematische Strukturen verhalten oder was Materie im Innersten zusammenhält. Grundlagenforschung, Englisch als Arbeitssprache, ein Campus, der bis heute wächst. Das ISTA betreibt Grundlagenforschung in den Natur- und Formalwissenschaften und bildet in einer internationalen Graduiertenschule den wissenschaftlichen Nachwuchs aus. Gegründet wurde es 2006 vom Bund und vom Land Niederösterreich, der Betrieb am Campus in Klosterneuburg-Gugging startete 2009. Mehr als 80 Forschungsgruppen arbeiten hier. In den Laboren untersuchen Neurowissenschaftlerinnen, wie das Gehirn Signale verarbeitet; ein paar Gebäude weiter rechnen Mathematiker an offenen Beweisen, und Physikerinnen messen das Verhalten von Materie unter extremen Bedingungen. Dazu kommen Chemie, Informatik, Biologie, Erdwissenschaften und Astrophysik. Für Forschende ist vor allem das Karrieremodell interessant. Professuren werden im Tenure-Track vergeben, wie es an führenden internationalen Universitäten üblich ist: Wer als junge Gruppenleiterin oder junger Gruppenleiter beginnt, kann sich zur festen Professur hocharbeiten. Rund 365 Doktorandinnen und Doktoranden promovieren in der institutseigenen Graduate School (Stand 2024). Arbeitssprache ist Englisch. Das Team stammt aus rund 80 Nationen, und internationale Zusammenarbeit ist hier schlicht Alltag. Ein Campus dieser Größe lebt nicht allein von der Wissenschaft. Neben den Forschungsgruppen braucht es Menschen in der technischen Infrastruktur, in Werkstätten und Speziallaboren, in der IT und in der Verwaltung. So entstehen Aufgaben weit über die reine Forschung hinaus. Das Institut ist als juristische Person öffentlichen Rechts organisiert und wird öffentlich finanziert. Seit Anfang 2023 steht der Molekularbiologe Martin Hetzer an der Spitze, als zweiter Präsident nach dem Gründungspräsidenten Thomas Henzinger, der das ISTA in vierzehn Jahren aufgebaut hat. Gewachsen ist es seither ohne Unterbrechung. Bis 2036 soll die Zahl der Forschungsgruppen auf etwa 150 steigen, die der Beschäftigten auf rund 2.000. Aus den 37 Menschen des Jahres 2009 sind bereits über 1.200 geworden.

Über 300 Beschäftigte, eine Bilanzsumme von 6,3 Milliarden Euro und ein Geschäft, das weit über Österreich hinausreicht. Von Wien aus arbeitet die DenizBank AG, gehört aber zu einer der großen Bankengruppen der Golfregion. Gegründet wurde sie 1996. Den heutigen Namen trägt sie seit 2003. Im Alltag ist die DenizBank eine ganz normale Privatkundenbank. Wer sparen will, findet Tages- und Festgeldangebote; wer Geld in die Türkei überweisen möchte, erledigt das hier ebenso wie seine laufenden Bankgeschäfte über die DenizMobile-App. Daneben steht ein zweites Standbein, das den Charakter des Hauses prägt: die Finanzierung von internationalem Handel. Die Bank begleitet Unternehmen bei grenzüberschreitenden Geschäften und hat sich besonders in der Handels- und Rohstofffinanzierung einen Namen gemacht, oft entlang der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und der Türkei. Die Geschichte erklärt einiges davon. 1996 als ESBANK gegründet, kam das Haus 2002 zur türkischen DenizBank-Gruppe und firmiert seit 2003 unter dem heutigen Namen. Seit Juli 2019 gehört die Muttergesellschaft zur Emirates NBD aus Dubai. Für die Belegschaft bedeutet das eine ungewöhnliche Konstellation: ein vergleichsweise kleines Institut in Wien, im Rücken ein international aufgestellter Eigentümer. Wie solide das Fundament ist, lässt sich an den Zahlen ablesen. 2024 wuchs die Bilanzsumme um knapp zwölf Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei rund 161 Millionen Euro, die Eigenkapitalrendite bei 12,75 Prozent (DenizBank AG, Geschäftsjahr 2024). Bemerkenswert für ein Haus dieser Größe. Gearbeitet wird an mehreren Orten. Elf Filialen betreibt die DenizBank in Österreich, drei weitere in Deutschland, geführt wird das Ganze aus der Zentrale am Thomas-Klestil-Platz in Wien. Im Filialnetz und im Service-Center beraten Mitarbeitende ihre Kundschaft, häufig in mehr als einer Sprache. Die Zentrale lebt von anderen Berufen. Hier prüfen Kreditfachleute Finanzierungen, hier sitzen die Teams für Risiko und Compliance, und hier entsteht die Technik hinter App und Internetbanking. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand. Wer aus dem Bankwesen kommt, findet ein breites Feld; und Mehrsprachigkeit ist hier kein Bonus im Lebenslauf, sondern oft Teil der täglichen Arbeit am Schalter.

Über uns Die Wienerberger AG ist ein weltweit tätiger Anbieter von Baustoff- und Infrastrukturlösungen mit Hauptsitz in Wien. Wir sind der einzige multinationale Produzent von Ziegeln für Wand, Fassade und Dach, von Rohrsystemen aus Kunststoff und Steinzeug sowie von Flächenbefestigungen aus Beton und Ton. Im Ziegelbereich sind wir Weltmarktführer und auch in unseren übrigen Geschäftsfeldern nehmen wir führende Marktpositionen ein. 1819 gegründet, blicken wir auf eine fast 200-jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Als weltweit tätiger Anbieter von Baustoff- und Infrastrukturlösungen sind wir laufend auf der Suche nach Experten mit Know-how in vielfältigen Aufgabengebieten. Wir suchen Engineering Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit keramischem Vorwissen bzw. Erfahrung in Kunststofftechnik, sowie SAP Inhouse Consultants mit sehr guten ABAP und Prozess Kenntnissen. Gesuchte Qualifikationen Wir sind auf der Suche nach kooperativen und zielorientierten Persönlichkeiten, die interkulturelle Kompetenz vorweisen, an neue Aufgaben offen herangehen und bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Neben einer fundierten abgeschlossenen fachlichen Ausbildung erwarten wir von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Projektmanagementerfahrung Hands-on Mentalität Hohe Service- und Kundenorientierung Offenheit für Feedback Ausgezeichnete Englischkenntnisse sind für internationale Karrieren Voraussetzung, weitere Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil. Gesuchte Studiengänge Verfahrenstechnik Maschinenbau Werkstoffwissenschaften Wirtschaftsinformatik Informatik Betriebswirtschaftliche Studien

Rund 500.000 Tonnen Stahl bewegt Frankstahl pro Jahr. Träger für den Hallenbau, Rohre für die Haustechnik: Vieles davon liegt erst in einem der Lager, bevor es auf die Baustelle geht. Angefangen hat das 1880 in Wien, mit einer Flanschenfabrik an der Nordwestbahnstraße. Heute arbeiten rund 700 Menschen in zehn europäischen Ländern für die Gruppe, 300 davon in Österreich. Das Geschäft selbst ist bodenständig. Frankstahl kauft bei Stahlwerken ein, hält Ware auf Lager und liefert sie dorthin, wo gebaut und produziert wird. Kunden sind Bauunternehmen, Industriebetriebe und der Handel. Über 100.000 Artikel sind sofort verfügbar, rund eine Million Bestellungen laufen pro Jahr durch das Haus, und ausgeliefert wird in Österreich mit 70 eigenen Lkw. Der Umsatz der Gruppe liegt bei über einer halben Milliarde Euro (Firmenangaben, Stand August 2024). Die Zentrale steht seit 1986 auf einem 50.000 Quadratmeter großen Areal in Guntramsdorf südlich von Wien. Verkauf und Lager gibt es außerdem in Wels und in Nußdorf am Haunsberg bei Salzburg; der Firmensitz selbst liegt am Esteplatz in Wien-Landstraße. In neun weiteren Ländern kommt gut ein Dutzend Standorte dazu, allein in Tschechien und in Rumänien je drei. Wer will, kann hier also durchaus in Richtung Prag oder Zagreb schauen, ohne den Arbeitgeber zu wechseln. Wer bei einem Stahlhändler nur an Lager und Lkw denkt, übersieht die halbe Firma. Seit 2016 betreibt Frankstahl mit thesteel.com einen eigenen Onlineshop, in dem Kunden nachts um drei genauso bestellen wie am Vormittag. 2018 stieg das Unternehmen gemeinsam mit ArcelorMittal in den 3D-Druck aus Metall ein, 2022 kam Steelcoin dazu, das Stahl über die Blockchain handelbar machen soll. Entsprechend sucht die Firma nicht nur Leute für Verkauf und Lager. Zuletzt ausgeschrieben war etwa eine Stelle in der ERP-Entwicklung für Guntramsdorf und Wien, daneben eine Teilzeitstelle in der Personaladministration. Geführt wird das Ganze als Familienunternehmen in zweiter Generation. Erwin Javor kaufte die Firma 1969, sein Sohn Marcel Javor übernahm 2004 die Geschäftsführung und ist seit 2014 Alleineigentümer. Die Karriereseite nennt gegenseitigen Respekt und Kommunikation auf Augenhöhe als Anspruch und verweist darauf, dass viele Beschäftigte seit Jahren oder Jahrzehnten bleiben. Was an Benefits geboten wird, steht dort allerdings nicht. Initiativbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. Sie gehen an eine Adresse, die willkommen@frankstahl.com heißt.

SPL TELE Group GmbH baut und wartet die Netze, über die in Österreich und Deutschland telefoniert, gestreamt und gesurft wird. Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter planen, errichten und entstören Mobilfunk-, Glasfaser- und Breitbandinfrastruktur, von der Standortsuche bis zur fertigen Anlage. Der Sitz liegt in Wolkersdorf, nördlich von Wien. Die Wurzeln reichen in die Telekommunikationssparte von Siemens zurück. 2000 wurde der Bereich unter Rudolf Schütz ausgegliedert, 2013 entstand daraus die heutige SPL TELE. Inzwischen arbeitet die Gruppe an fünf Unternehmensstandorten und zehn Lagerstandorten in Österreich und Deutschland, unter anderem in Wolkersdorf, im oberösterreichischen Asten und im bayerischen Friedberg. Zu den Auftraggebern gehören Netzbetreiber wie Drei, Telefónica und 1&1, dazu die ÖBB. Die Arbeit ist handfest und technisch zugleich. In der Planung entstehen Trassen und Funkstandorte, draußen ziehen Monteurinnen und Monteure Kabel, errichten Anlagen und beheben Störungen. Über die Tochter KELOG steuert die Gruppe ihre eigene Logistik, mit ELECTRIFY ist ein Bereich für Ladeinfrastruktur, Photovoltaik und Energiespeicher dazugekommen. Für Bewerber heißt das ein breites Feld: Lehrstellen und Montageberufe genauso wie Stellen in Planung, Projektleitung und Verwaltung. Dass die Firma fünf große Technologiesprünge im Mobilfunk mitgebaut hat, spricht für ein Geschäft, das auch über Jahrzehnte trägt. Geführt wird die Gruppe von einem mehrköpfigen Geschäftsführungsteam um Florian Schütz. Eine genaue Aufteilung der 500 Beschäftigten auf die einzelnen Standorte und Tochterfirmen veröffentlicht das Unternehmen nicht. Die Firmenflotte umfasst 189 Elektroautos, und seit der Installation eigener Photovoltaikanlagen hat SPL TELE nach eigenen Angaben rund 2.330 Tonnen CO2 eingespart.

64 selbstständige Raiffeisenbanken mit zusammen rund 344 Filialen prägen das Bankgeschäft in Oberösterreich. Ihr gemeinsames Spitzeninstitut steht am Europaplatz in Linz: die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG. Sie übernimmt dort die Geschäfte, die für eine einzelne Regionalbank zu groß sind, vom Firmenkundengeschäft bis zur Beteiligung an Industrieunternehmen. Wer hier arbeitet, sitzt an einer der zentralen Schaltstellen der österreichischen Raiffeisen-Gruppe. Das Tagesgeschäft reicht weit über den Bankschalter hinaus. Privatkunden führen hier ihr Konto, oberösterreichische Betriebe finanzieren ihre Investitionen, und große Unternehmen holen sich Kapital für den nächsten Schritt. Daneben verwaltet die Bank ein umfangreiches Beteiligungsportfolio. Sie ist Kernaktionärin des Linzer Stahlkonzerns voestalpine und hält Anteile an der Raiffeisen Bank International sowie an der tschechischen Raiffeisenbank a.s. Allein diese drei Beteiligungen trugen 2025 jeweils über 90 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei. Die Zahlen zeigen die Größenordnung. Die Konzernbilanzsumme lag Ende 2025 bei 48,7 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss vor Steuern bei 748,3 Millionen Euro. Rund 7.800 Menschen arbeiten im Konzern, der 154 vollkonsolidierte Gesellschaften umfasst. Beraten wird dabei nicht nur in Österreich. Neben Linz, Salzburg und Wien ist die Bank an neun Standorten in Deutschland und in Prag vertreten. Entsprechend breit sind die Tätigkeitsfelder. In der Kundenberatung begleiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Privat- und Firmenkunden durch ihre Finanzierungen, im Beteiligungsmanagement analysieren Spezialisten Industrie- und Bankbeteiligungen, dazu kommen Aufgaben in Risikomanagement, IT und Treasury. Die Bank geht auf das Genossenschaftsmodell Friedrich Wilhelm Raiffeisens zurück und arbeitet nach dessen Grundsätzen von Solidarität und Subsidiarität. Als Spitzeninstitut der oberösterreichischen Raiffeisenbanken verbindet sie regionale Verankerung mit internationaler Reichweite. Geführt wird die Aktiengesellschaft seit Mai 2025 von Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer.

Rund 3,2 Millionen Arzneimittelpackungen liegen im Lager in Hallein-Kaltenhausen, und 46 Kleintransporter bringen sie mit etwa 2,4 Millionen Kilometern im Jahr zu Apotheken, Arztpraxen und Tierärzten in ganz Österreich. JACOBY GM Pharma GmbH ist ein familiengeführter pharmazeutischer Großhändler mit rund 480 Beschäftigten an sechs Betriebsstätten. Angefangen hat alles 1946 mit Tierarzneimitteln. Heute führt die dritte Generation ein Unternehmen, das 2023 nach eigenen Angaben rund 450 Millionen Euro Umsatz erzielte. Das Kerngeschäft ist die Vollversorgung: Öffentliche Apotheken, Ärztinnen und Ärzte mit Hausapotheke sowie Krankenhäuser bestellen aus einem Sortiment von rund 40.000 Artikeln. Etwa elf Millionen Auftragszeilen und 35 Millionen Packungen bewegt das Lager pro Jahr, für die Bearbeitung eines Auftrags nennt das Unternehmen rund 15 Minuten und eine Fehlerquote unter 0,1 Prozent. Das geht nur mit Technik: In Hallein arbeiten moderne Förderanlagen und eine automatische Kommissionierung. Ein zweites, eigenständiges Feld ist die Veterinärmedizin. Für Tierarztpraxen und Tierkliniken führt JACOBY GM Pharma über 100.000 Artikel und ist österreichischer Exklusivpartner internationaler Hersteller wie Norbrook, Fatro, Chanelle oder Hill's. Dazu kommen die ästhetische Medizin und ein Servicegeschäft für Pharmahersteller, die ihren Vertrieb in Österreich in fremde Hände legen. Friedrich Jacoby begann 1946 in Kaltenhausen bei Hallein mit der Herstellung und dem Großhandel von Veterinärmedikamenten, 1949 kam der Humanbereich dazu. Die Zentrale am Teichweg in Hallein besteht seit 1956, dort arbeiten heute etwa 120 Menschen. Gewachsen ist das Haus auch durch Zusammenschlüsse mit anderen Privatgroßhändlern: 2013 fusionierte Jacoby mit dem Braunauer Großhändler GM Pharma, im Oktober 2015 folgte Kögl Pharma. Die weiteren Betriebsstätten verteilen sich über fünf Bundesländer, von Hohenems in Vorarlberg bis Klagenfurt. Eigentümer sind drei österreichische Beteiligungsgesellschaften, das Unternehmen bezeichnet seine Unabhängigkeit als Familienbetrieb selbst als Grundlage für kurze Entscheidungswege. Die meisten Arbeitsplätze entstehen in der Logistik. Wer dort einsteigt, kommissioniert Packungen, nimmt Retouren auf oder koordiniert einen Fuhrpark, der jeden Werktag durch halb Österreich fährt. Daneben gibt es kaufmännische und pharmazeutische Aufgaben: In der Auftragsannahme sprechen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich mit Apothekenteams, das Qualitätsmanagement wacht über die Vorgaben für den Arzneimittelgroßhandel, und im Außendienst betreuen Gebietsverantwortliche Tierärzte im Süden, Westen und Osten des Landes. Die vierköpfige Geschäftsführung beschreibt flache Hierarchien und beschreibt sich als für jeden Einzelnen ansprechbar. An Leistungen nennt das Unternehmen unter anderem flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten, E-Bike-Leasing, betriebliche Gesundheitsförderung und Weiterbildung. Wie sich die rund 480 Stellen auf die einzelnen Standorte verteilen, wird nicht veröffentlicht. Im vergangenen Jahr haben über 60 junge Menschen hier ein Praktikum oder einen Ferialjob absolviert, die meisten davon in der Logistik.

Eine Firmenübernahme rechtssicher aufsetzen. Einen Börsengang vorbereiten. Eine Privatstiftung über Jahrzehnte begleiten. Für solche Aufgaben kommen Unternehmen zu HASCH & PARTNER. Die Kanzlei berät ausschließlich im Wirtschaftsrecht, sitzt in Wien und Linz und zählt über zwanzig Juristinnen und Juristen, acht davon als Partner. Wirtschafts- und Unternehmensrecht steht im Zentrum, und die Kanzlei deckt es in beachtlicher Breite ab: rund 30 Fachgebiete nennt sie selbst. Ein Mandant lässt eine Übernahme prüfen, der nächste streitet vor dem Arbeitsgericht, ein dritter regelt die Nachfolge über eine Stiftung. Gesellschaftsrecht, Immobilien-, Insolvenz- und Datenschutzrecht gehören ebenso zum Alltag. Die Bandbreite bringt es mit sich, dass man hier selten zweimal denselben Fall bearbeitet. Ein eigenes Standbein ist der Kapitalmarkt. Als Listing Partner und Capital Market Coach im Netzwerk der Wiener Börse begleitet HASCH & PARTNER Unternehmen auf dem Weg an die Börse, von der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft bis zur Anpassung der Satzung. Auch das Stiftungsrecht hat hier Gewicht. Die Kanzlei hat ein eigenes Handbuch für Stifter herausgegeben und betreut Privatstiftungen über lange Zeiträume. Mehr als 70 Fachpublikationen sind über die Jahre aus dem Haus gekommen, und seit 2024 berichtet die Kanzlei in einem eigenen Bericht auch über ihre Nachhaltigkeit. Über Österreich hinaus arbeitet HASCH & PARTNER mit Partnerkanzleien in Prag, Bratislava, Zagreb und Novi Sad zusammen, sodass auch grenzüberschreitende Mandate auf dem Tisch landen. Gewachsen ist das Haus in den vergangenen Jahren deutlich und zählt sich nach eigener Einschätzung zu den größeren Wirtschaftskanzleien des Landes. Ihren Sitz hat die Kanzlei an der Linzer Landstraße, ein zweites Büro steht in Wien. Wie viele Mitarbeitende jenseits der Juristinnen und Juristen dazugehören, macht sie öffentlich nicht zum Thema. Für den Nachwuchs ist der Weg klar abgesteckt. Er beginnt beim Praktikum neben dem Studium, führt über die Zeit als Rechtsanwaltsanwärter zur angestellten Juristin und kann, wer will und kann, bis zum Salary- oder Equity-Partner reichen. Das Miteinander beschreibt die Kanzlei als kollegial und familiär, und sie legt Wert auf laufende Weiterbildung. Mitwachsen heißt hier, irgendwann selbst Partner zu werden.

64 Stellen stehen derzeit auf der Jobbörse von Kathan & Sepp: Haustechnik für ein Einkaufszentrum, Bilanzbuchhaltung mit internationalem Aufgabenbereich, Pflegemanagement im Jobsharing. Besetzt werden sie aus einem Büro in Dornbirn, das seit 2007 Unternehmen in Vorarlberg und der angrenzenden Vier-Länder-Region bei der Personalsuche begleitet. Das Team ist klein. Der Marktüberblick ist groß. Christoph Kathan und Mag. Helmut Sepp führen die GmbH gemeinsam, seit sie 2007 gegründet wurde, und treten am Markt unter dem Namen "Die Personalberater" auf. Das Kerngeschäft ist die Besetzung von Fach- und Führungspositionen für andere Unternehmen, vom ausgeschriebenen Inserat bis zur diskreten Direktansprache von Menschen, die gar nicht aktiv auf Jobsuche sind. Dazu kommt einiges, was über das Vermitteln hinausgeht: Wer sich beruflich neu orientiert, bekommt Karriereberatung und Coaching, Unternehmen lassen Trennungsprozesse über Outplacement begleiten. Für heikle Besetzungsentscheidungen setzt das Büro anerkannte Persönlichkeitstestverfahren ein und erhebt regionale Gehaltsdaten, die es in eigenen Studien auswertet. Auf der Teamseite stehen sieben Namen. Neben den beiden Geschäftsführern beraten drei Personalberaterinnen die Kundinnen und Kunden, zwei Assistentinnen halten Organisation und Bewerbermanagement zusammen. In einem Haus dieser Größe gibt es keine Abteilung, hinter der man verschwindet. Wer hier als Personalberaterin oder Personalberater arbeitet, führt die Gespräche selbst, betreut ein Mandat von der Ausschreibung bis zur Zusage und sitzt dabei regelmäßig Geschäftsführungen quer durch die Vorarlberger Wirtschaft gegenüber. Das zweite Berufsfeld im Haus ist Assistenz und Backoffice, wo die Kandidatenkommunikation und die Abwicklung laufen. Eine Beschäftigtenzahl über die namentlich genannten Personen hinaus veröffentlicht das Unternehmen nicht. Die Mandate enden nicht an der Landesgrenze. Ausgeschrieben werden Positionen in Österreich ebenso wie in Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein, und die Bandbreite reicht vom Junior im Tourismus bis zur Leitungsfunktion in der IT. Gewerberechtlich ist das Unternehmen als Unternehmensberatung einschließlich Unternehmensorganisation bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg eingetragen, Berufsgruppe Personalberater. Seit inzwischen 19 Jahren arbeitet dasselbe Duo an der Spitze, in derselben Stadt, mit demselben Motto: "Im Team gemeinsam erfolgreich."

Das Bundesrechenzentrum ist das Kompetenzzentrum für die Digitalisierung in der Bundesverwaltung und Marktführer im IT-Bereich des Public Sectors. Wir entwickeln smarte und sichere IT-Lösungen und nutzen dabei innovative Technologien wie Big Data, Artificial Intelligence, Blockchain oder Robotics. Wir sind stolz auf unsere hochqualifizierten und engagierten Mitarbeiter/innen und arbeiten gemeinsam daran, Österreichs Public Sector fit für die Zukunft zu machen. Gestalten Sie mit uns die digitale Transformation in Österreich! Das breite Betätigungsfeld des BRZ ermöglicht Ihnen zahlreiche Karrierepfade und die Chance, in verschiedensten technischen und fachlichen Bereichen Ihr Know-how einzubringen. Österreich rechnet mit uns. Wir rechnen mit Ihnen! Zahlen & Fakten Gründung BRZ GmbH: 1997 Eigentümer: Republik Österreich, vertreten durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) Sitz: Wien Geschäftsführung: Ing. Roland Ledinger; Mag. Christine Sumper-Billinger Mitarbeiter/innen 2021: 1.550 Umsatz 2021: 406 Mio. Euro

Mehr als 1,8 Millionen ambulante Behandlungen zählte das Wiener AKH allein im Jahr 2024. Den ärztlichen Dienst dahinter trägt zu großen Teilen die Medizinische Universität Wien. Wer hier arbeitet, versorgt Patientinnen und Patienten in einem der größten Krankenhäuser Europas und forscht und lehrt oft zugleich. Begonnen hat alles 1365, mit der Medizinischen Fakultät der Universität Wien. Eigenständig ist die MedUni Wien seit dem 1. Jänner 2004. Heute studieren hier rund 8.600 Menschen – mehr als an jeder anderen medizinischen Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Etwa 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten Forschung, Lehre und Krankenversorgung in Gang. Die Arbeit verteilt sich auf 30 Universitätskliniken, zwei klinische Institute und zwölf medizinisch-theoretische Zentren. In den Kliniken behandeln Ärztinnen und Ärzte Patientinnen und Patienten des AKH Wien; allein 2024 waren es über 47.000 Operationen. In den Laboren erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Krebs, das Immunsystem, das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn. Ein Betrieb dieser Größe braucht außerdem Verwaltung, Technik und IT – den sogenannten Universitätsdienst. So reicht das Spektrum vom Operationssaal über das Forschungslabor bis zum Schreibtisch. Für Forschende trägt die MedUni Wien seit März 2022 das HR-Excellence-in-Research-Siegel der Europäischen Kommission, das eine faire Personalauswahl und verlässliche Karrierewege auszeichnet. Die Universität arbeitet mit klar geregelten Karrieremodellen für Medizinerinnen und Mediziner und holt regelmäßig Fachleute aus dem Ausland nach Wien. Die Belegschaft ist international, der Standort ist es ebenso. Ihren Sitz hat die Universität als Körperschaft öffentlichen Rechts in der Spitalgasse 23 im 9. Wiener Bezirk, direkt am AKH. Mit dem Campus Mariannengasse rücken ab 2027 auch die vorklinischen Fächer näher an die Klinik heran.

Wer in Österreich im Sommer an Wiesen vorbeifährt, sieht oft Maschinen aus Grieskirchen im Einsatz. PÖTTINGER baut Ladewagen, Mähwerke, Pflüge und Sämaschinen – Geräte, mit denen Landwirte Gras ernten und Böden für die nächste Saat vorbereiten. Das Unternehmen ist seit 1871 in Familienhand und fertigt bis heute von Oberösterreich aus. Der Schwerpunkt liegt auf zwei Feldern. Das eine ist die Grünlandtechnik, also alles rund ums Mähen, Wenden, Schwaden und das Bergen von Futter; das andere die Bodenbearbeitung und Sätechnik. Etwa zwei Drittel des Geschäfts kommen aus dem Grünland. Zu den Kunden zählen Landwirte und Lohnunternehmer, in Österreich und weit darüber hinaus. Neun von zehn Maschinen gehen ins Ausland, ausgeliefert über ein eigenes Netz aus Vertriebs- und Servicestellen auf mehreren Kontinenten. Gefertigt wird an mehreren Standorten. Das Stammwerk steht in Grieskirchen, 2021 kam ein neues Werk im benachbarten St. Georgen dazu, weitere Produktion gibt es in Tschechien, Deutschland und Italien. Rund 2.100 Menschen aus 36 Nationen arbeiten für das Unternehmen. Viele bleiben lange. Im Schnitt sind es fast zwölf Jahre. Entsprechend viele Berufe treffen hier aufeinander. In den Hallen schweißen und montieren Fachkräfte die Maschinen zusammen. In der Entwicklung sitzen Konstrukteure und, weil in moderner Landtechnik immer mehr Elektronik steckt, auch Softwareleute. Dazu kommen Vertrieb, Einkauf und Finanzen. Den eigenen Nachwuchs bildet PÖTTINGER selbst aus, in technischen wie kaufmännischen Lehrberufen. Geführt wird das Familienunternehmen von Klaus und Heinz Pöttinger in vierter Generation. Das operative Geschäft liegt bei einer fünfköpfigen Geschäftsführung, Sprecher ist Gregor Dietachmayr. Das Geschäftsjahr 2024/25 verlief in einem schwächeren Markt und brachte einen Umsatz von 461 Millionen Euro.

Das Ambulatorium Döbling steht als Multifunktionszentrum für umfassende Diagnostik nach den neuesten Erkenntnissen der Medizin. Untersuchungsmethoden wie Röntgen, CT, MRT und erweiterte Labordiagnostik sowie ambulante Behandlungen verschiedener Fachrichtungen werden entweder als Kassenleistung oder nach Wahlarzt-Tarifen angeboten. Um das alles bieten zu können, brauchen wir Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Aktuell sind bei uns im Ambulatorium Döbling über 120 Mitarbeiter:innen aus insgesamt 14 Nationen beschäftigt. Wir bieten ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, sich mit frischen Ideen einzubringen. Was das Beschäftigungsausmaß, die Arbeitszeiten oder Home-Office betrifft, sind wir so flexibel wie möglich. Mehr als die Hälfte unserer Mitarbeiter:innen nutzt die Möglichkeit zur Teilzeit. Auch die persönliche und fachliche Weiterentwicklung kommen bei uns nicht zu kurz. Dafür gibt es die eigens gegründete Academy – nur einer von unseren vielen Benefits! Nicht zuletzt spricht auch die gute öffentliche Erreichbarkeit für uns. Wenn Sie mit Ihrem Job etwas in der Gesundheitsbranche bewegen wollen, sind Sie bei uns genau richtig. Jeder Job im Ambulatorium Döbling ist ein sinnvoller Job, weil wir als Team Gesundheit. Gemeinsam. Gestalten. Werden auch Sie Teil davon und bewerben Sie sich!